Sei doch mal ehrlich zu Dir selbst, wo liegen Deine Prioritäten im Leben? Hast Du dich der Karriere verschrieben und ordnest jeden anderen Aspekt Deines Lebens diesem Ziel unter? Oder gehst Du in der Rolle des Familienmenschen voll und ganz auf? Lebst Du für den Sport? Folgst du dem Weg Gottes?  Überall dort, wo Prioritäten gesetzt werden, entstehen unausweichlicher Weise auf der anderen Seite Defizite. Das hat zur Folge, dass durch innere Unzufriedenheit psychischer Stress ausgelöst wird, welcher schnell zu einem Burnout führen kann. In diesem Blogbeitrag zeigen wir Dir, wie Du es schaffen kannst, trotz übergeordneter Ziele, die Du verfolgst, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu erreichen.

1. Die fünf Säulen der Zufriedenheit

Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance reicht es längst nicht aus, nur die beiden größten Bausteine, Arbeit und Privatleben, zu analysieren. Die Zufriedenheit wird von fünf Grundsäulen getragen, welche alle Ihren Teil zur Stabilität des mentalen Grundgerüsts eines Menschen beitragen:

  1. Arbeit
  2. Partnerschaft und Familie
  3. Körper und Gesundheit
  4. Soziale Beziehungen
  5. Gesellschaftliches Engagement/Sinnsystem (bspw. eine Religion)

Diese fünf Säulen sollten etwa gleichwertig bemessen werden. Wenn Du herausfinden möchtest, wie Du im Moment Deine Prioritäten gesetzt hast und welche Bereiche zu kurz kommen, dann führe doch einfach einen kurzen Schnelltest zur Ermittlung durch. Hierzu musst Du die einzelnen Säulen in einer Wichtigkeitsskala von 1 bis 10 (wobei 1 total unwichtig darstellt und 10 für die höchste Prioritär steht) bewerten. Wenn Du nach dieser Kategorisierung feststellst, dass ein Wert sich in der Skala deutlich hinter den anderen befindet, ist es an der Zeit diesen wieder in den Vordergrund zu rücken. Du musst Dich bewusst für eine „Entschleunigung“ entscheiden um Deine Werte neu zu überdenken.

Raus aus dem Teufelskreis

Ist die Arbeit Deine oberste Priorität? Und alles andere bleibt mehr oder weniger auf der Strecke? Wenn Du Dich bei dieser Annahme etwas ertappt fühlst, dann wäre es an der Zeit umzudenken. Wir haben nützliche Ratschläge für Dich, mit deren Befolgung Du den Grundstein für eine ausgeglichene Work-Life-Balance legst. Auch wenn Du ein karriereorientierter Mensch bist, dem es am Herzen liegt in seiner beruflichen Laufbahn erfolgreich zu sein, denk immer daran, dass Du Dich keinen zu hohen Zielen verschreibst und Dir ab und zu eine wohlverdiente Auszeit gönnst. Alles an der frischen Luft, wie Joggen oder den Rasen mähen unter freiem Himmel, wirkt so wie eine kurze Kur. Nutze die besagten Auszeiten und vereinbare Termine mit Dir selbst, in denen Du Dinge machst, die Dir Freude bereiten. Gehe einem neuen Hobby nach, oder belebe ein altes wieder. Vielleicht weckt das die Flamme in Dir, die Deine Work-Life-Balance wieder ins Gleichgewicht bringt.

Höre auf Deinen Körper

Wenn Dich der berufliche Alltag bereits so vereinnahmt hat, dass Du gesundheitlich darunter leidest, dann solltest Du auf jeden Fall eine radikale Veränderung vornehmen. Diese sollte von grundlegender Natur sein und Dein Lebensgefüge komplett durcheinanderbringen. Eine neue Ordnung muss geschaffen werden. Du solltest sofort einen, idealerweise zwei bis drei Gänge herunterschalten. In unserer Gesellschaft werden aktuell bereits 11 Prozent aller Fehltage durch psychische Leiden verursacht, wobei davon auszugehen ist, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist. Psychische Gesundheit ist in der heutigen Zeit leider immer noch ein Tabuthema. Wenn sich erst einmal gesundheitliche Missstände eingeschlichen haben, können diese schnell gravierende Folgen nach sich ziehen.

Ziehst Du Dich im Zuge dessen immer häufiger von Kollegen und Familie zurück? Spielen bei Dir Konzentrationsstörungen und/oder Lustlosigkeit eine Rolle? Dann sind das bereits die ersten Anzeichen für ein beginnendes Burnout-Syndrom. Jetzt solltest Du keine Zeit mehr verlieren. Der nächste Gang ist zu einem Arzt, denn dieser kann Dir bei der Klärung der Ursache deiner Erkrankung helfen und dir beibringen, wie Du sie besser verstehst. Außerdem kann er fachärztlich beurteilen, ob hinter dem Überforderungsleben des Burnouts eine Depression oder eine andere psychische Krankheit steckt. Auf Basis dieser Untersuchung ergibt sich dann, ob Maßnahmen der Entspannung wie Sport etc. ausreichend sind für die Überwindung, oder ob eine Indikation für eine ärztliche oder psychologische Psychotherapie vorliegt.

Fazit

Natürlich sind jeder Körper und jeder Geist verschieden, was dazu führt, dass sie unterschiedlich auf die Herausforderungen des Alltages reagieren. Konzentriere Dich also ganz auf Dich selbst und versuche im Rahmen des eigenen Stressmanagements zuerst die Faktoren zu erkennen, die zu Deinem Missstand führen. Eine bewährte Methode, die die Problemidentifikation und die Problemlösung verschmelzen lassen, ist das Genießen von kurzen, aber intensiven Momenten. Das Ziel ist es, hierbei nicht den Stress auszuschalten, sondern ihn bewusst als Teil des Alltages zu akzeptieren und ihm gelassen und sicher gegenüberzustehen. Wäge also selbst anhand Deines Körperverständnisses (was tut mir gut?) oder mit Hilfe eines Therapeuten ab, welche Strategie zur Stressbewältigung die beste für Dich ist. 

Besitzt Du ein iPhone oder ein iPad? Oder einen Desktop PC? Jedes Gerät mit Internetzugang verschafft Dir Zugang zu einem Entspannungsprogramm, wie zum Beispiel dem von ABJETZT/YOGA. Yoga eignet sich deshalb so ausgezeichnet, weil es die optimale Kombination aus körperlicher Betätigung und geistlicher Entspannung erreicht.

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